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Wann kann man nicht lasern?

Wo ist Augenlasern nicht möglich?

Die Augenchirugie hat in den letzten Jahren eine sehr bedeutende Entwicklung genommen. Ganz besonders im Fokus liegen mittlerweile die Laserbehandlungen, die es möglich machen, Sehfehler zu korrigieren und den Einsatz von Brille oder Kontaktlise unnötig machen. Die wohl bekannteste Art solche Behandlungen durchzuführen ist sicherlich die Lasik Methode. Allerdings sind diese chirurgischen Eingriffe keineswegs für jedermann geeignet.

Beispielsweise sollten Rheumapatienten, oder Menschen die an Stoffwechselerkrankungen oder Wundheilungsstörungen leiden eine solche Operation nicht durchführen lassen, da es hier vermehrt zu starken und sehr schmerzhaften Nebenwirkungen kommen kann. Das Gleiche gilt für Patienten mit einsetzender Linsentrübung (beginnender Grauer Star) und Patienten mit erhöhtem Augendruck (beginnender Grüner Star). Auch junge Menschen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendent haben, dürfen auf Grund noch nicht voll entwickelter Augen nicht auf diese Art der Sehfehlerkorrektur zurückgreifen.

Bei den verschiedenen Fehlsichtigkeiten, wie Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung gibt es einige Werte, die im Vorraus beachtet werden müssen. So ist es bei weitsichtigen Menschen, deren Dioptriezahl höher als +5 ist, bislang noch nicht möglich eine ausreichende Korrektur vorzunehmen. Gleiches gilt für Patienten mit Kurzsichtigkeit und einem Dioptriewert über -10. Auch bei Hornhautverkrümmungen ist eine Laserbehandlung nur bis 3 Dioptrien möglich.
Allerdings versprechen die Anbieter bei den möglichen Werten eine Besserungsquote von teilweise bis zu 90%.

Der wichtigste Aspekt, der die Laserbehandlung erst möglich macht, ist die Dicke der Hornhaut. Diese muss mindestens 450 Nanometer betragen, da ein Teil der unteren Schicht bei der Behandlung mit dem Laser abgeschliffen wird und deshalb dünnere Hornhäute nicht in Frage kommen. Mittlerweile stehen aber zum Teil auch schon Alternativmethoden wie Linsenimplantate oder Linsenersatz zur Verfügung. Sogar Sogar Kombinationen mit einer Laserbehandlung sind hier möglich.

In Deutschland gibt es viele verschiedene Anbieter für Augenlaserbehandlungen. So kann man sich beispielsweise im Internet bei den verschiedenen Zentren in Hamburg, München, Stuttgart oder Düsseldorf über Behandlungsmethoden, Preise und Risiken informieren.

Auf Grund der hohen Kosten, wird es immer beliebter sich im Ausland operieren zu lassen. Es wird allerdings empfohlen, sich vorher sehr genau bei einem Augenarzt in Deutschland untersuchen und beraten zu lassen.

Verbreitete Augenlaser-Technologien

Lasik Femto-Lasik Lasek

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